Herzlich willkommen!!
Das Akronym PALLIAMICT ist eine Zusammenführung der beiden Wörter PALLIATIVE (engl.), im Deutschen „lindernd“, und MICT (ukr.), im Deutschen „Brücke“. Palliative Care bezeichnet das ganzheitliche Konzept einer nicht mehr auf Heilung ausgerichteten, bedürfnisorientierten Betreuung von Menschen, die unter einer fortschreitenden, zum Tode führenden Erkrankung leiden. Dabei trägt Palliative Care auch Sorge um ihre Angehörigen und Freunde.

Aktuelles
Projektreise in die Ukraine im September 2026: Ternopil – Kremenets – Kyjiw – Iwano-Frankiwsk
Die zurückliegende Projektreise im Mai hatte unter anderem zum Ergebnis, sich entwickelnde Perspektiven der Zusammenarbeit mit Universitäten und medizinischen Colleges weiterzuführen und zu vertiefen. So fand vom 9.9.-18.9.2026, also kurz nach dem Beginn des neuen Semesters, eine zweite Reise statt, die in die Städte Ternopil, Kremenets, Kyjiw und Iwano-Frankiwsk führte.
Ziele der Reise:
- Vorträge und Seminare
- Vorstellung der Buchreihe bzw. einzelner Bände
- Gespräche zum 5. Band (Spiritualität und Spiritual Care in der Palliative Care), der im kommenden Jahr erscheinen wird
- Bildung und Vertiefung von Kooperationen, Erfahren von neuen Entwicklungen im Bildungs- und Versorgungsbereich
- Begegnung und fachlicher Austausch mit Repräsentantinnen und Repräsentanten von Einrichtungen der palliativen Versorgung sowie mit Lehrenden und Studierenden
Mein ganz besonderer Dank gilt Halyna Lejzjus für all das von ihr Geleistete: für die umfassenden Aufgaben in Organisation und Koordinatorin und für ihre Rollen als Referentin, Sprecherin, Dolmetscherin und als kulturelle Brücke zwischen Deutschland und der Ukraine.

TERNOPIL
Von Lwiw mit der Bahn kommend war diesmal der Ausgangspunkt der Reise die Stadt Ternopil im Westen der Ukraine. In Anknüpfung an den ersten Besuch der dortigen Nationalen Medizinischen Universität war im Vorfeld vereinbart worden, am 10.09. eine Vorlesung über „Grundlagen in der Palliative Care“ und ein Seminar zum Thema „Kommunikation in der Palliative Care“ zu halten.
Vor den beiden Veranstaltungen fand ein Arbeitstreffen mit der Hochschulleitung statt, vertreten durch Rektor Petro Lychatskyi, den Prorektor für wissenschaftliche und pädagogische Arbeit Arkadii Schulgai, die Prorektorin für wissenschaftliche Arbeit Oleksandra Oleshchuk, die Dekanin der medizinischen Fakultät Svitlana Kucher, die stellvertretende Direktorin des Instituts für Krankenpflege Lyudmyla Mazur sowie die Garantin des Studiengangs „Krankenpflege“ Maria Maruschak. Bei dem Treffen ging es um die Intensivierung der Zusammenarbeit sowie um künftige Vorlesungen, Seminare und Workshops. Sie sollten auf den Wünschen und den Bedarfen der Studierenden und der Universität basieren. Auch eine Fachfortbildung für das Lehrpersonal für den Bereich Palliative Care wurde angedacht. Von Seiten der Universität besteht zudem ein hohes Interesse an wissenschaftlichen Forschungsprojekten zur palliativen Versorgung von Menschen mit unterschiedlichen Diagnosen und von Soldaten, die unter den Folgen des russischen Aggressionskriegs zu leiden haben. Im Rahmen des Treffens wurde Rektor Petro Lychatskyi das deutschsprachige Basiscurriculum Palliative Care für Pflegefachkräfte der Autoren Martina Kern, Monika Müller und Klaus Aurnhammer überreicht. Es dient als Grundlage für die Entwicklung und Verbesserung der Lehrpläne der medizinischen Universität.










Nach dem Seminar wurde uns Einblick in das moderne Simulationszentrum TESIMED gegeben, eine organisatorische Einheit der Nationalen Medizinischen Universität. Wir gewannen so einen Überblick über moderne Lehrmethoden und die Möglichkeiten zur Einübung praktischer Fertigkeiten für medizinische Berufe.




Bildrechte: Pressesprecherin der TNMU Janina Chaikivska; TESIMED
KREMENETS
Noch am Abend des 10.09. ging es mit dem Auto nach Kremenets, eine Stadt mit reicher Geschichte. Dort empfing uns am 11.09. das Arsen-Rychynsky-Medizinische Fachcollege. Am Beginn des Treffens standen Gespräche mit dem Direktor des College, Petro Mazur, mit der stellvertretenden Direktorin für Studienangelegenheiten, Oksana Batyukh, den Abteilungsleitern Olga Panasyuk und Valeriy Levchuk, der Dozentin für klinische Fächer Nadiya Vengryn sowie der praktischen Psychologin Tetiana Systalyuk. Dabei wurden Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit und der Umsetzung gemeinsamer beruflicher Initiativen erörtert.



Wie für die medizinische Universität in Ternopil, so waren auch für das medizinische College in Kremenets im Vorfeld zwei Lehrveranstaltungen vereinbart worden: eine Vorlesung zu „Grundlagen in der Palliative Care“ und ein Seminar zum Thema „Kommunikation in der Palliative Care“. Teilnehmende waren Studentinnen und Studenten der Krankenpflege. Es ist stets eine besondere Erfahrung, mit ihnen im Gespräch zu sein und zugleich die große Bedeutung der palliativen Arbeit zu vermitteln. Als Ausdruck der großen Wertschätzung des Besuches erhielten wir über Video persönliche Statements von ihnen.






Bildrechte: Medizinisches College Kremenets
Hatten wir schon auf der Fahrt nach Kremenets mit dem Direktor Petro Mazur die Freude, das Areal des Palastes von Wyshniwets aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen, so unternahmen wir nun vor der Abreise nach Kyjiw noch einen weiteren kulturellen Abstecher zur weithin sichtbaren Burgruine (14.-16. Jahrhundert) der Stadt. Hoch oben gelegen, erlaubt sie einen herrlichen Blick auf Kremenets und die umgebende Natur.




KYJIW
Kyjiw, das war vor Beginn der Reise klar, bedarf einer eigenen ausführlichen Planung und Organisation mit Veranstaltungen an medizinischen Colleges und Universitäten. Dabei bestehen bereits zahlreiche Kontakte zu Palliativstationen und Bildungseinrichtungen der Stadt, so zum Beispiel zum P. I. Hawrossja medizinischem Fachcollege oder zur Kyjiwer medizinischen Universität. Wir hoffen, dass dies im kommenden Jahr möglich sein wird.
Von Zeit zu Zeit sich unabhängig machen vom Einfluss der öffentlichen Medien, das war mir immer wichtig, und das galt und gilt auch für die Tage und Wochen in der Ukraine. Es sind die unscheinbaren Begegnungen und stillen Erfahrungen, die in mir nachklingen:
- in Kyjiw die abendliche Fahrt über den Dnipro zum Bahnhof mit der Statute der Mutter-Heimat in umwölkter Dämmerung; in der Innenstadt die belebten Restaurants einer scheinbaren Normalität; im Viertel Darnitza: ein Kindergarten im vermeintlichen Schutz hoher Häuser; in einem Café die sichtbare Schwere auf den Gesichtern zweier junger Männer; eine Kirche, dem Apostel Andreas gewidmet, inmitten hoher Fassaden mit ihrem hellen Raum und ihren Betenden; ein Sportplatz mit unbeeindruckten Spielern trotz Drohnenalarms
- dann in Ternopil ein kleiner Junge, der einem abfahrenden Zug vergeblich hinterherläuft und der weinend von seiner Mutter getröstet wird
- die Fahrten durch das Land an den zu vielen Gräbern vorbei (und keines ist ohne die weit sichtbar wehenden Fahnen der gefallenen Soldaten)
- in den Städten die immer länger werdenden Wege mit den Gedenktafeln für die Toten des Krieges
- dann die immer höher werdenden Preise für Lebensmittel, die niedrigen Gehälter und Renten
- schließlich das Klavier in den Nationalfarben bestrichen im Bahnhof von Lwiw, auf dem ein kleines Mädchen Töne abzugewinnen versucht …



IWANO-FRANKIWSK
Mit dem Nachtzug geht es am 15.09. von Kyjiw nach Iwano-Frankiwsk. Am Beginn steht die Besichtigung einer im Bau befindlichen geriatrischen Einrichtung. Am Rande der Stadt gelegen, wird sie unter anderem einen Wohn- und Pflegebereich sowie einige Palliativbetten besitzen. Das mehrstöckige Gebäude ist in seiner Anlage beeindruckend. Wir sehen eine Vielfalt verschiedener Räume, unter anderem einen großen Raum für Veranstaltungen, ein Becken für Wasseranwendungen sowie Wohnräume für hilfebedürftige alte Menschen. Der Blick aus den oberen Etagen geht in die Weite der schönen Landschaft zu den Ausläufern der Karpaten. Investor des Projekts ist der Unternehmer Olexander Dolischnji, der uns durch den Bau führt und die künftigen Funktionen erläutert. Gemeinsam mit Iryna Slugotska besprechen wir anschließend die Möglichkeiten fachlicher Beratung hinsichtlich Fragen von Medizin und Pflege.



Der letzte Tag der Reise ist zwei Treffen gewidmet. Zunächst besuchen wir den mobilen Palliativdienst der gemeinnützigen Stiftung St. Panteleymon unter der Leitung von Iryna Slugotska. Der Dienst steht Patienten und ihren Angehörigen kostenlos zur Verfügung. Seit 2022 besteht eine offizielle Partnerschaft mit der britischen Organisation Hospices of Hope.

Den Abschluss bildet ein wichtiges Gespräch mit Pater Jaroslaw, das wir als Videokonferenz durchführen. Im Mittelpunkt steht der fünfte Band der Buchreihe zum Thema „Spiritualität und Spiritual Care in der Palliative Care“, der im kommenden Jahr erscheinen wird. Wie mit Iryna, so kennen wir uns bereits seit den Anfängen der Projektarbeit in 2017. Er ist Priester der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, klinischer Seelsorger und seit kurzem Leiter des Forschungsinstituts für Seelsorge an der privaten Hochschule „Iwano-Frankiwsker Akademie des Johannes Chrysostomos“. Ziel der Akademie ist es vor allem, die Entwicklung der Theologie und anderer Geisteswissenschaften im nationalen Bildungs- und Wissenschaftssystem der Ukraine zu fördern. Gründer der Akademie ist die Erzdiözese Iwano-Frankiwsk der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche.



Abschluss: Resümee
Die Reise hat zu einer vertieften Zusammenarbeit mit der medizinischen Universität in Ternopil geführt. Mit dem medizinischen College in Kremenets ist eine Kooperation entstanden, die durch Vorlesung und Seminar konkretisiert wurde. Für den November sind an verschiedenen Standorten in der Ukraine online-Vorlesungen geplant.
Der Themenschwerpunkt „Spiritualität und Spiritual Care“, der im Mai durch das Memorandum mit der Universität in Tscherniwzi bekräftigt wurde, findet in der Zusammenarbeit mit Pater Jaroslaw eine schöne Fortführung. Eine Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Seelsorge an der „Iwano-Frankiwsker Akademie des Johannes Chrysostomos“ ist angedacht.
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Unsere Fachbücher zur Palliative Care in Bibliotheken von Universitäten, Akademien und medizinischen Colleges in der Ukraine – Stand vom Juli 2026
Ein wichtiges Ziel der Projektarbeit ist, unsere Lehrbücher der Publikationsreihe den Bibliotheken der (medizinischen) Universitäten, Akademien und Colleges kostenlos zu übergeben, damit sie möglichst vielen Studierenden und Lehrenden zur Verfügung stehen.
Die beiden unten dargestellten Karten der Ukraine geben einen guten Überblick über den aktuellen Stand.
Stimmen zu unseren Fachbüchern
Dmytro Lysytsia, Direktor des medizinischen Fachcolleges und Abteilungsleiter der Medizinischen Akademie, Riwne
„Es handelt sich hierbei um eine wirklich fundierte Arbeit, die von einem Wissenschaftler verfasst und bereits von zahlreichen Fachleuten aus der medizinischen Praxis sowie aus Bildungseinrichtungen aufgegriffen wurde, was das hohe Niveau der Lehrwerke bestätigt.
Ich möchte hervorheben, dass sie aktuell sind und auf den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin sowie humanistischen Ansätzen beruhen. Es ist hervorragend, dass sie praktische Empfehlungen enthalten und nicht nur theoretische Grundlagen der Palliativversorgung.“
Hanna Tscherwona, Direktorin des „P. I. Harwosja medizinisches Fachcollege“, Kyjiw
„Solche Publikationen sind eine Investition in die Qualität der Ausbildung von Fachkräften und damit auch in die Qualität der Palliativversorgung für Patienten und ihre Angehörigen.“
Olha Lasiychuk, Krankenschwester, tätig am gemeinnützigen Zentrum für medizinische Grundversorgung in Horodenka. Sie ist Mitglied der Akademie für Familienmedizin der Ukraine und wurde mit der Auszeichnung „Beste Krankenschwester der Ukraine 2026“ geehrt
„Die palliative Versorgung benötigt bei uns nach wie vor mehr Aufmerksamkeit und Weiterentwicklung. Oft fürchten sich die Menschen sogar vor dem Wort „palliativ“, obwohl es in Wirklichkeit um Lebensqualität, Schmerzlinderung, die Unterstützung des Patienten und seiner Familie sowie um Würde und Respekt gegenüber dem Menschen in den schwersten Momenten seines Lebens geht.
Genau deshalb sind solche Bücher so wichtig. Sie tragen dazu bei, eine Kultur der Palliative Care zu schaffen, bilden medizinisches Personal weiter, vermitteln den Familien Verständnis und erinnern die Gesellschaft an die Menschlichkeit in der Medizin.“


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Projektreise durch die Westukraine im Mai: Iwano-Frankiwsk – Ternopil – Tscherniwzi – Lwiw
Nach intensiver Vorplanung und inhaltlicher Vorbereitung erfolgte vom 14.5.-26.5.2026 eine Reise in vier Städte in der Westukraine. Ausgangspunkt war Iwano-Frankiwsk, jene Stadt also, in der im Jahr 2017 die Projektarbeit begann und seitdem stetig weitergeführt wurde. Unterwegs war ich mit der Bahn, stets bepackt mit vielen Büchern aus der in 2021 begonnenen Buchreihe zur Palliative Care.
Ziele der Reise:
- Vorstellung der Buchreihe bzw. einzelner Bände
- Übergabe der Bücher an Bibliotheken
- Vorträge
- Besuche von medizinischen Colleges, Akademien und (medizinischen) Universitäten
- Bildung und Vertiefung von Kooperationen
- Begegnung und fachlicher Austausch mit Repräsentantinnen und Repräsentanten der Einrichtungen, mit Lehrenden, Studentinnen und Studenten, Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Krankenschwestern, Seelsorgern
- Werbung für das große Thema Palliative Care für alle Berufsgruppen
Die Agenda während dieser besonderen Tage im Mai war dicht gefüllt mit Programm: Vorträge, Buch-Präsentationen, Gespräche etc. Von all dem versuche ich Ihnen, liebe Leserin und Leser, einen kleinen Eindruck zu geben. Gerne hätte ich die vielen wertvollen Begegnungen und Erfahrungen ausführlicher beschrieben. So ist der Versuch, die verschiedenen Stationen der Reise in Sprache zu bringen, gewiss manchmal zu nüchtern und kurz. Der Reichtum des Erlebten, die Wertschätzung und der Dank gegenüber den Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine und die Perspektiven für das Kommende mögen von dieser Knappheit ganz unberührt bleiben.
Mein ganz besonderer Dank gilt jedoch Halyna. Sie hat all das Erreichte erst möglich gemacht: als Organisatorin und Koordinatorin, Referentin, Sprecherin, Dolmetscherin, Übersetzerin, als strategisch Mitdenkende, und als kulturelle Brücke zwischen Deutschland und der Ukraine.
IWANO-FRANKIWSK
14.5.-18.5.2026
Austausch von Fachliteratur am Rande eines internationalen Symposions der Krankenpflege
Im Zuge ihrer Recherchen erfuhr Halyna Lejzjus von einer jüngst erschienen Publikation mit dem Titel „Palliative Care in der Hausarztpraxis“, dessen Autorinnen und Autoren das Team der Kinderpoliklinik Nr. 6 in Odessa und des dortigen Zentrums für psychophysische und soziale Unterstützung sind. Es erging der Vorschlag an das Team in Odessa, unsere Lehrmaterialien zur Palliative Care gegenseitig auszutauschen. Schon vor dem 14.5., genauer am 4.5. ergab sich während eines internationalen Pflegekongresses in Iwano-Frankiwsk diese Gelegenheit. Halyna überreichte der leitenden Krankenschwester Alla Kuzhel die Bände 1, 3 und 4 unserer Reihe und erhielt im Gegenzug dazu den Informations- und Schulungsleitfaden aus Odessa. Anschließend gelangten unsere Publikationen nach Odessa an den Direktor Serhiy Horischak und an das Team der dortigen Poliklinik.


Buchvorstellung in der Regionalklinik des Regionalrats von Iwano-Frankiwsk
Zu Beginn eines Workshops zu Themen in der Palliative Care hatten wir die Möglichkeit, den Teilnehmerinnen aus der Krankenpflege unsere Buchreihe kurz vorzustellen. Danach fand ein Treffen mit Natalya Ruzhylo statt. Sie ist Leiterin der Prikarpatska-Schule für Krankenpflege,stellvertretende medizinische Direktorin für Krankenpflege an der Regionalklinik des Regionalrats von Iwano-Frankiwsk und Expertin der Gesundheitsabteilung der Regionalverwaltung für Fragen der Krankenpflege.
Seit vielen Jahren besteht ein guter Kontakt zu Natalya Ruzhylo, war sie doch auch Mitglied der Projektgruppe für den ersten Band der Buchreihe. Ihr ist die Förderung der Palliativpflege in der Ukraine ein großes Anliegen. Zu unserer Freude erwarb sie eine Vielzahl von Büchern für die Schule.

Vortrag und Führung durch das Iwano-Frankiwsker medizinische Fachcollege IFOR
Der Vortrag vor Studierenden des dritten Studienjahres im Fach Krankenpflege, vor Dozentinnen und Dozenten und der Verwaltung des College gliederte sich in zwei Teile. Im ersten wurde das Johannes-Hospiz in Münster vorgestellt. Fast alle Studierenden des dritten Studienjahres im Fach Krankenpflege haben bereits ein freiwilliges Praktikum im Bereich der palliativen Versorgung absolviert. Das Thema des zweiten Teils verdankt sich einer Bitte des Direktors des Colleges, Volodymr Stasiuk. Der Beitrag handelte davon, was die Palliative Pflege auszeichnet und was Motivation sein kann, sich dieser Fachrichtung zuzuwenden. Der Vortrag fand in einem Seminarraum statt, der bei Luftangriffen Schutz gibt. Zum Abschluss erfolgte eine Führung durch das College, einschließlich der Bibliothek durch den Direktor des Hauses.
Halyna Lejzjus hatte schon im Februar das College besucht. Sie hatte sich dabei auch mit Studierenden des Abschlussjahrgangs getroffen, Bücher aus der Reihe zur Palliative Care vorgestellt und diese der Bibliothek geschenkt.




Bildrechte: Medizinisches Fachcollege
Vortrag in der Iwano-Frankiwsker Nationalen Medizinischen Universität (IFNMU), Lehrstuhl für Therapie, Familien- und Notfallmedizin
Der Vortrag war dem Thema „Ernährung in der Palliative Care“ gewidmet, dem Inhalt des vierten Bandes der Buchreihe. Professor Serhiy Fedorov, Doktor der medizinischen Wissenschaften und Leiter des Lehrstuhls für Therapie, Familien- und Notfallmedizin, und Ljubow Skrypnyk, Dozentin und Doktor der medizinischen Wissenschaften, hatten zu der Präsentation eingeladen. Der Lehrstuhl für Therapie, Familien- und Notfallmedizin an der IFNMU führt regelmäßig thematische Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte in der Palliativmedizin durch.
An der Veranstaltung nahmen Dozentinnen und Dozenten, Ärztinnen und Ärzte und alle teil, die an der Entwicklung der Palliativversorgung interessiert sind. Auch Volodymyr Borys, Direktor des Iwano-Frankiwsker Regionalklinischen Zentrums für Palliativmedizin, zählte zu den Anwesenden.
Nach dem Vortrag wurde vereinbart, dass Andreas Stähli im Rahmen zweier Kongresse im November bzw. Dezember 2026 die Möglichkeit zu zwei Vorträgen zu praxisnahen Themen in der Palliative Care erhält.


TERNOPIL
19.5.2026
Rektorat der Nationalen Medizinischen Universität Ternopil (TNMU): Begegnung und Perspektiven der Zusammenarbeit
Am Beginn des Arbeitsbesuches in Ternopil stand ein Treffen im Rektorat der medizinischen Universität. In dem einstündigen Gespräch mit dem Rektor der TNMU, Professor Petro Lychatskyi, dem Prorektor für wissenschaftlich-pädagogische Arbeit, Professor Arkadii Shulhai, der Dekanin der Fakultät für ausländische Studierende, Professorin Maria Maruschak, sowie der stellvertretenden Direktorin des Lehr- und Forschungsinstituts für Krankenpflege, Dozentin Lyudmyla Mazur, standen Fragen zur Förderung und Entwicklung von Bildungsformaten in der Palliative Care sowie Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit im Vordergrund. Hohes Interesse besteht an der Einführung eines neuen spezialisierten Studienprogramms „Palliative Care für klinische Psychologen“ und in einer Verbesserung des Lehrangebots im Bereich der palliativen Pflege. Es erfolgte eine Übergabe der Buchreihe und des ins Ukrainische übersetzten Curriculums für palliative Psychologie für die Bibliothek der Universität.
Rektor Petro Lychatskyi bot Andreas Stähli an, künftig als Gastdozent an der Universität zu lehren.Zudem bestünde die Bereitschaft, mithilfe des Universitätsverlags „Ukrmedknyha“ weitere Publikationsideen zu realisieren.





Bildrechte: Pressesprecherin der TNMU Janina Chaikivska
Vortrag an der medizinischen Universität Ternopil, Lehrstuhl für Psychiatrie, Narkologie und medizinische Psychologie
Nach dem Gespräch im Rektorat bestand die Möglichkeit, in einem Vortrag die zentralen Inhalte des dritten Bandes der Buchreihe zum Thema „Kommunikation und Emotionen in der Palliative Care“ vor Studierenden der klinischen Psychologie und Krankenpflege vorzustellen. An der Vorlesung nahmen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lehrstühle für Psychiatrie, Narkologie und medizinische Psychologie, für höhere Krankenpflegeausbildung, für Krankenpflege sowie für klinische Immunologie, Ärzte des Regionalkrankenhauses für Psychiatrie und Neurologie in Ternopil, der Direktor des Arsen-Rychynsky-Medizinischen Fachcolleges in Kremenets, Petro Mazur, sowie Mitarbeiter des Colleges teil.
Nach Abschluss der Präsentation wurde die Gelegenheit gegeben, die psychiatrische Abteilung des Regionalkrankenhauses für Psychiatrie und Neurologie in Ternopil sowie den Lehrstuhl für Psychiatrie, Narkologie und medizinische Psychologie zu besuchen. Es wurde vereinbart, dass durch Andreas Stähli Vorträge und Kurse für klinische Psychologen im Bereich der Palliative Care angeboten werden.

Bildrechte: Medizinische Universität Ternopil
Besuch des städtischen kommunalen Krankenhauses für medizinische Akutversorgung (Korpus Nr. 1), des Rehabilitationszentrums RECOVERY und des Zentrums für psychische Gesundheit POVERNENNYA in Ternopil
Andriy Palamarchuk, stellvertretender Direktor des städtischen kommunalen Krankenhauses für medizinische Akutversorgung in Ternopil und ehemals Chefarzt des Regionalkrankenhauses „Hospiz“ gab uns zum Abschluss des Tages einen Einblick in die Struktur eines Krankenhauses für die stationäre Akutversorgung in Ternopil. Andriy Palamarchuk ist unserer Arbeit seit vielen Jahren verbunden. Er war bereits in Münster, um das Johannes-Hospiz zu besuchen.
Das Krankenhaus in Ternopil ist Teil des nationalen Netzwerks innovativer Rehabilitationszentren RECOVERY. Dort erhalten verwundete Soldaten und Veteranen eine kostenlose, hochtechnologische Rehabilitation von der Physiotherapie und Ergotherapie bis hin zur psychologischen Betreuung. Andriy Palamarchuk ermöglichte uns eine Besichtigung der hochwertig ausgestatteten Räume und Technologien. In unmittelbarer Nähe dazu befindet sich das seit kurzem bestehende Zentrum für psychische Gesundheit mit dem Namen POVERNENNYA. In den neuen Räumlichkeiten helfen Fachkräfte Soldaten, Veteranen, ehemaligen Kriegsgefangenen, deren Angehörigen sowie zivilen Patienten dabei, die psychologischen Folgen des Krieges zu bewältigen.



TSCHERNIWZI
20.5.-21.5.2026
Im September letzten Jahres hatten wir die Freude, anlässlich der Buchpräsentation „Ernährung in der Palliative Care“ das Ehepaar Olexander und Iryna Marchuk aus Tscherniwzi kennenzulernen. Es folgte eine Einladung in die Bukowina, der wir nunmehr gerne gefolgt sind. Iryna Marchuk ist Doktor der Philosophie im Fachbereich Krankenpflege und Fachdozentin am Medizinischen Fachcollege in Tscherniwzi. Oleksander Marchuk ist Doktor der Religionswissenschaften, Dozent am Medizinischen Fachcollege und an der Jurij-Fedkowitsch-Universität Tscherniwzi.
In Vorausblick auf den 21. Mai, dem Tag der Vyshyvanka in der Ukraine, erhielt Andreas Stähli vom Ehepaar Marchuk eine Vyshyvanka, also ein traditionelles ukrainisches Hemd, das sich durch kunstvolle, handgefertigte Stickereien auszeichnet und das er während der Veranstaltungen trug.
Besuch des medizinischen Fachcolleges
Frozyna Kuzyk, Doktor der medizinischen Wissenschaften und Direktorin des medizinischen Fachcolleges führte durch die Räume und erläuterte die einzelnen Fachbereiche. Durch die Begegnung mit den Studierenden und Dozenten wurde ein lebendiger Eindruck in das College gewonnen. Für die Bibliothek wurde die Buchreihe mit den Bänden 1-4 übergeben.


Bildrechte: Medizinisches Fachcollege
Jurij-Fedkowitsch-Universität Tscherniwzi (TschNU): Interdisziplinäres Seminar und Unterzeichnung eines Memorandums
An der Jurij-Fedkowitsch-Universität fand ein interdisziplinäres Seminar zum Thema „Ethik der beruflichen Hilfen in Krisen- und Grenzsituationen: spirituelle Dimension und interdisziplinärer Ansatz“ statt, das Iryna Marchuk, Oleksandr Marchuk und Andreas Stähli gemeinsam gestalteten. Titel des Beitrages von Andreas Stähli war „Selbstsorge und Spiritualität“.
Die Veranstaltung wurde von Iryna Osovska, Prorektorin für wissenschaftlich-pädagogische, internationale und humanitäre Arbeit der Universität, und Frozyna Kuzyk, Direktorin des Medizinischen Fachcolleges eröffnet. An der Veranstaltung nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens der Region, insbesondere Krankenschwestern, Studierende, Theologen und Lehrende teil.
Den Abschluss bildete die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Universität, dem Medizinischen Fachcollege in Tscherniwzi und Andreas Stähli. Die Zusammenarbeit sieht Bildungsinitiativen, insbesondere im Bereich der Palliative Care und in der Weiterentwicklung der klinischen Seelsorge vor.













Bildrechte: Medizinisches Fachcollege, Universität, Olexander Marchuk
Staatliche Medizinische Universität Bukowina, Bibliothek: Vorstellung der Publikationsreihe
Organisatorin der Veranstaltung war Prof. Olga Yurtsenyuk vom Lehrstuhl für Nervenkrankheiten, Psychiatrie und Medizinische Psychologie. Nach der Präsentation wurde der Universitätsbibliothek ein Exemplar des vierten Bandes „Ernährung in der Palliative Care“ übergeben.

Bildrechte: Universität
IWANO-FRANKIWSK
22.5.-25.5.2026
Treffen mit Olha Lasiychuk
Olha Lasiychuk ist Krankenschwester und arbeitet am gemeinnützigen Zentrum für medizinische Grundversorgung in Horodenka. Sie ist Mitglied der Akademie für Familienmedizin der Ukraine und wurde mit der Auszeichnung „Beste Krankenschwester der Ukraine 2026“ geehrt. Bei einem Kaffee sprachen wir über Palliative Care, Qualität und Qualifizierung in der Palliativpflege in der Ukraine, die Lehre, und natürlich über Bücher. Als Geschenk hatten wir Olha den dritten Band der Buchreihe mitgebracht, die nun alle vier Bände besitzt.

König-Danylo-Universität (KDU) Iwano-Frankiwsk: Vorstellung der Publikationsreihe
In der König-Danylo-Universität legten wir den Schwerpunkt auf die Bände 3 und 4 unserer Buchreihe. Hörerinnen und Hörer waren Psychologiestudentinnen und -studenten und Lehrende der Universität. Organisiert hatte die Veranstaltung Natalia Hryhorska, Leiterin der Abteilung für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie Dozentin am Lehrstuhl für Management und Verwaltung.
Am Ende der Veranstaltung überreichten wir die vorgestellten Bücher Ivanna Strychar, Bibliotheksleiterin der König-Danylo-Universität.




Bildrechte: König-Danylo-Universität
LWIW
26.5.2026
Besuch und Buchpräsentation am medizinischen Fachcollege postgradualer Weiterbildung, Lwiw
Am Fachcollege für postgraduale Aus- und Weiterbildung fand eine Präsentation der Buchreihe statt, an der auch Dozentinnen, Dozenten und Krankenschwestern, die derzeit Spezialisierungs- und Fortbildungskurse am College absolvieren, teilnahmen. Die Direktorin des Colleges, Lesja Wowk, eine vielfach in der Ukraine ausgezeichnete Persönlichkeit, betonte in ihrer Einführung die Bedeutung der Weiterentwicklung der Palliative Care in der Ukraine. Nach der Präsentation führte die Direktorin durch die Räume der verschiedenen Fachrichtungen. Am Ende des Treffens signierte Andreas Stähli die vorgestellten Bücher und schenkte sie der Bibliothek des Colleges.





Bildrechte: Medizinisches Fachcollege
Gespräch und Übergabe der Buchreihe an den Rektor der Andrej-Krupinsky-Medizinischen Akademie, Lwiw
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Prof. Yuriy Kryvko, dem Rektor der Akademie und Doktor der Medizinwissenschaften standen Informationen und die Übergabe der Publikationsreihe an die dortige Fachbibliothek, einschließlich des Curriculums für palliative Psychologie.
Lesesaal der Wissenschaftlichen Bibliothek der Danylo-Halytskyi-Medizinischen Universität: Vortrag und Buchübergabe
Das Thema des Vortrages, zu dem sich Studentinnen und Studenten, Wissenschaftler und praktizierende Ärztinnen und Ärzte einfanden, lautete: „Die Ukraine und Deutschland: Bildungsprojekte in Zeiten des Krieges“.
Zu der Veranstaltung in dem ganz im Stil des Neorokoko gestalteten Bibliothekssaal aus dem Jahre 1860 hatte die Wissenschaftliche Bibliothek der Danylo-Halytskyi-Medizinischen Universität und die Ärztekommission der Wissenschaftlichen Gesellschaft T. Shevchenko (NTSh) eingeladen. Deren Vorsitzende und Leiterin des Lehrstuhls für Operative Chirurgie mit Topographischer Anatomie, Professorin Zoryana Masna, führte in die Veranstaltung ein. Nach dem Vortrag wurden der Bibliothekarin der Universität, Yaroslava Shchogoleva, Bücher aus der Publikationsreihe für die Wissenschaftlichen Bibliothek als Geschenk übergeben. Die Chefredakteurin der Zeitschrift „Medizinische Wissenschaften. Arbeiten der Shevchenko-Wissenschaftlichen Gesellschaft“, Professorin Valentina Chopjak, überreichte ein Exemplar der Zeitschrift und lud uns zu einer Veröffentlichung ein. Professorin Zoryana Masna verlieh Dankesurkunden im Namen der Medizinischen Kommission der NTSh und drückte die Hoffnung auf eine Fortsetzung der wertvollen Zusammenarbeit aus.






Bildrechte: Volodymyr Banyas, Abteilung für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Abschluss: Resümee
Die Reise war von hoher fachlicher Intensität und großer Gastfreundschaft geprägt. Sie stellt zweifellos einen der Höhepunkte in der seit 2017 bestehenden Projektarbeit für und mit der Ukraine dar.
Ein wichtiges Ergebnis der Reise ist das hohe Interesse der Universitäten und Colleges an einer Zusammenarbeit. Ich nenne hier beispielhaft das in Tscherniwzi unterzeichnete Memorandum sowie das Angebot zu einer Gastdozentur in Ternopil. Die gewünschten Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen im Bereich der Palliativpflege, aber auch in Spiritual Care und in Themen aus der palliativen Psychologie.
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Vortragsangebot zur Finanzierung einer neuen Buchpublikation
Liebe Leserin und lieber Leser, liebe Kollegin und lieber Kollege,
in diesem Jahr 2026 biete ich Vorträge in Deutschland an, um aus den Einnahmen eine neue Buchpublikation für die Ukraine in ukrainischer Sprache publizieren zu können. In 2021 habe ich mit einer Buchreihe begonnen, deren vierter Band zum Thema „Ernährung in der Palliative Care“ im Oktober 2025 erschienen ist (siehe den nachfolgenden Beitrag). In der Ukraine gibt es nur wenig Fachliteratur zur Palliative Care und die Publikationsreihe möchte diese Lücke etwas verkleinern.
Der fünfte Band, an dem ich aktuell arbeite, widmet sich dem Thema „Spiritualität und Spiritual Care in der Palliative Care“. Am letzten Tag meiner Reise im Oktober 2025 hatte ich ein Gespräch mit Pater Jaroslaw zu diesem neuen Buchprojekt. Er ist selbst in der Lehre tätig, war viele Jahre im Hospiz in Iwano-Frankiwsk und hat somit einen guten Einblick in den Bedarf. Er hat mich sehr zu diesem Buch ermutigt, das allen Berufsgruppen in der Palliative Care dienen soll. Wie schon zum Thema Ernährung gibt es dazu keine Literatur in ukrainischer Sprache. Ich habe ihn gebeten auch etwas beizutragen, gerade wenn es um Spezifika die Ukraine betreffend geht.
Die Kosten für Layout, Druck und Übersetzung werden bei etwa 12.000 € liegen. Da ich keine finanzielle Förderung erhalte, versuche ich eine Teilfinanzierung durch eine Auswahl an Vorträgen, zu deren Themen ich auch publiziert habe, sei es als Monografie oder als Fachartikel.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie an einem dieser Vorträge Interesse finden. Übernachtungskosten fallen keine an und bei den Fahrkosten würde ich bei weiten Fahrten neben meinem Deutschlandticket einen Sparpreis (Deutsche Bahn) nutzen. Beim Vortragshonorar könnte ich mir ca. 250 € vorstellen, vielleicht wäre es ja auch möglich, ein Spendenkörbchen mit einem Büchertisch, das die bisherigen Publikationen zeigt, aufzustellen.
Am besten bin ich erreichbar unter info@palliamict.com oder unter meiner Mobilnummer: 0151 521 30 163
Herzlich grüßt Sie Andreas Stähli aus Münster
VORTRÄGE
Nacht im Hospiz. Innenansichten zu einer existentiellen Zeit
Stähli, A. (2024). Nacht im Hospiz. Innenansichten zu einer existentiellen Zeit. Münster: LIT-Verlag.
Ein Nukleus der Spiritualität: der spirituelle Tiefenstrom der Passio
Stähli, A. (2024). Ein Nukleus der Spiritualität: der spirituelle Tiefenstrom der Passio. In: Büssing, A., Giebel, A., Roser, T. (Hrsg.). Spiritual & Existential Care interprofessionell. Berlin: Springer, S. 295-301.
Antike philosophische ARS MORIENDI und ihre Gegenwart in der Hospizpraxis
Stähli, A. (2010). Antike philosophische ARS MORIENDI und ihre Gegenwart in der Hospizpraxis. Münster: LIT-Verlag.
Emotionen in der Palliative Care
Stähli, A. (2004). Umgang mit Emotionen in der Palliativpflege. Ein Leitfaden. Stuttgart: Kohlhammer-Verlag.
Stähli, A. (2016). Emotionen in der Palliativpflege. In: Pflegezeitschrift. Fachzeitschrift für stationäre und ambulante Pflege, 69 (8): 471-473.
Palliative Care im Kontext kulturell-religiöser Vielfalt
Stähli, A. (2011). Palliative Care im Kontext kulturell-religiöser Vielfalt. In: Zeitschrift für Palliativmedizin, 12 (6): 256-259.
Stähli, A. (2019). Seelsorge im religionspluralen Kontext. In: Roser, T. (Hrsg.): Handbuch der Krankenhausseelsorge. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Göttingen: V & R, 368-380.
Palliative Care in der Ukraine in Zeiten des Krieges
Stähli, A. (2023). Ein Brückenschlag in schwerer Zeit. Projekte zwischen der Ukraine und Deutschland. In: Bundes-Hospiz-Anzeiger, 21 (2): 4-5.
Buchpräsentation in Iwano-Frankiwsk in 2025

Am 16. Oktober 2025 fand im Hotel Stanislawiw in Iwano-Frankiwsk die Präsentation des neuen Fachbuches „Ernährung in der Palliative Care“ statt. Eingeladen hatten dazu die Herausgeber Dr. oec. troph. Maria Bullermann-Benend, Dr. philol. Halyna Lejzjus und Dr. phil. Andreas Stähli.
Zur Präsentation waren 105 Gäste gekommen, nicht nur aus Iwano-Frankiwsk, sondern auch aus den Regionen Ternopil, Tscherniwzi und Lwiw: Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, Psychologinnen und Psychologen, Seelsorger, Sozialarbeiter und Ehrenamtliche, Lehrende sowie Studentinnen und Studenten von Universitäten und Colleges, leitende Mitarbeiter aus Universität und Stadtverwaltung, Vertreterinnen der Universitätsbibliothek, …
Nach Begrüßung und Einleitung erfolgte im ersten Teil ein Vortrag durch Andreas Stähli, der die zahlreichen Themen des neuen Fachbuches vorstellte. Im zweiten Teil erläuterte Halyna Lejzjus, die das Buch vom Deutschen ins Ukrainische übersetzt hat, die besonderen Herausforderungen und Aufgaben einer solchen Übersetzungsleistung. Zugleich gab sie eine Übersicht zu dem von ihr verfassten wichtigen Kapitel über die Mehrgenerationen-Essbiografie.
Einen Tag vor der Präsentation, also am 15. Oktober 2025, konnte das neue Fachbuch im Rahmen eines Kurses für Krankenschwestern im Bildungszentrum am Gebietskrankenhaus in Iwano-Frankiwsk vorgestellt werden. Es war auch hier eine Freude, mit welch´ großem Interesse Schlüsselthemen in der Palliative Care aufgenommen wurden.
Der Aufenthalt in der Ukraine begann mit einem Besuch der Universitätsbibliothek in Iwano-Frankiwsk, der je ein Exemplar der in 2021 begonnen Buchreihe für den Bibliotheksbestand übergeben wurde. Für Andreas Stähli besteht für sein neues Buchprojekt „Spiritualität und Spiritual Care in der Palliative Care“ die Möglichkeit, vorhandene ukrainische Fachliteratur einzusehen. Eine erste ausführliche Liste mit Ergebnissen aus der Recherche wurde ihm bereits zur Verfügung gestellt.
Die Reise endete mit einem Gespräch mit Pater Yaroslav Rokhman zum Thema Spiritualität und Spiritual Care. Er bestätigte die Bedeutung einer solchen Publikation für die verschiedenen Berufsgruppen in der Palliative Care in der Ukraine.
Mein besonderer Dank gilt Halyna Lejzjus, die neben den anspruchsvollen Aufgaben des Dolmetschens diese Besuche, Gespräche und Präsentationen organisiert und koordiniert hat.





BUCHREIHE
Im Jahr 2021 begann eine Reihe von Veröffentlichungen zu wichtigen Themen im Bereich der Palliative Care in ukrainischer Sprache. Bis jetzt sind die ersten vier Bände erschienen, die käuflich erworben werden können.

Zur Person Andreas Stähli
Berufliche Vita, Mitgliedschaften, Publikationen
Andreas Stähli wurde in München (Deutschland) geboren und studierte an den Universitäten in Berlin, München und Münster Philosophie, Theologie und Mathematik. Er promovierte 2010 zum Doktor der Philosophie mit einer Arbeit zur antiken philosophischen ARS MORIENDI (lateinisch für „die Kunst des Sterbens“) und ihrer Gegenwart in der Hospizpraxis. Er hat ein Pflegeexamen, spezialisierte sich in der Palliativpflege und arbeitete darin 14 Jahre auf zwei Palliativstationen und einem stationären Hospiz in München und Münster.

